WILHELM MENZE
1953 | Düsseldorf, Deutschland
FOTOGRAFIE:
Anfang 1963
AUSRÜSTUNG: FUJIFILM X
KURZVITA:
Seit 2015 als Pensionär auf der Kanareninsel Teneriffa. Er lebt dort und widmet sich seiner großen Leidenschaft – der Fotografie.
Was zeichnet seine Bilder aus?
Bewegungsunschärfe und Langzeitbelichtung:
Ein zentrales und wiedererkennbares Element. Durch Langzeitbelichtungen und/oder bewusste Kamerabewegungen (Intentional Camera Movement - ICM) oder die Bewegung des Subjekts selbst entstehen verwischte, geisterhafte und dynamische Bilder.
Dies verleiht dem Bild eine traumähnliche, flüchtige Qualität und löst die Motive oft von ihrer konkreten Realität.
Impressionistischer und Malerischer Ansatz:
Die Fotografien erinnern oft an impressionistische oder expressionistische Gemälde. Der Fokus liegt weniger auf dokumentarischer Schärfe und Detailtreue als auf der Vermittlung von Atmosphäre, Gefühl und subjektiver Wahrnehmung.
Konturen verschwimmen, Formen lösen sich auf, Licht wird zu Pinselstrichen.
Emotionale Tiefe und Subjektivität:
Die Bilder sind stark von persönlichen Emotionen und inneren Zuständen geprägt. Sie zielen darauf ab, beim Betrachter eine ähnliche emotionale Resonanz hervorzurufen.
Themen wie Melancholie, Nostalgie, Sehnsucht, aber auch ein Gefühl von Geheimnis und Stille sind oft spürbar.
Abstraktion:
Viele der Arbeiten bewegen sich an der Grenze zur Abstraktion oder sind vollständig abstrakt. Erkennbare Objekte werden zu reinen Formen, Linien und Flächen.